Amateurfunkgesetz - AFuG

Im Amateurfunkgesetz (AFuG) geht es um die Voraussetzungen und die Bedingungen für den Amateurfunk.

Das AFuG wurde am 23. März 1949 wirksam.

Eine Ergänzung des Gesetzes stellen die Paragrafen der Amateurfunkverordnung dar.

Zuletzt wurde das Amateurfunkgesetz im Jahr 1997 zur heutigen Fassung inhaltlich neu gefasst.

Das Gesetz

§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Begriffsbestimmungen
§ 3 Voraussetzungen zur Teilnahme am Amateurfunkdienst, Rufzeichen, Frequenzzuteilung
§ 4 Fachliche Prüfung, Anerkennung von Amateurfunkzeugnissen fremder Verwaltungen
§ 5 Rechte und Pflichten des Funkamateurs
§ 6 Technische und betriebliche Rahmenbedingungen
§ 7 Schutzanforderungen
§ 8 Gebühren und Auslagen
§ 9 Bußgeldvorschriften
§ 10 Zuständigkeiten
§ 11 Betriebseinschränkungen und -verbote
§ 12 Übergangsregelung
§ 13 Inkrafttreten, Außerkrafttreten

Gesetzentwicklung

Das Amateurfunkgesetz ist auf Initiative der Funkamateure noch vor Gründung der Bundesrepublik zustande gekommen. Diese Initiative wurde als sogenannte Backsteinaktion bekannt. Amateure aus ganz Deutschland schickten am 15. Januar 1949 einen Backstein an den Vorsitzenden des Wirtschaftsrates. Anbei war ein Brief, der besagte, der Stein diene zur Untermauerung des Amateurfunkgesetzes. Die deutsche Post setzte Extra-Laster ein um die Steine zu transportieren. Die Bemühungen erreichten ihr Ziel, der Wirtschaftsrat verabschiedete das Gesetz am 14. 03. 1949.

1967 gab es Überlegungen, das Amateurfunkgesetz abzuschaffen und den Funk lediglich auf der Basis einer Verordnung zu regeln. Dies wurde jedoch nicht durchgesetzt.

Im Rahmen der wurde im Jahr 1997 ein neues Amateurfunkgesetz verabschiedet. Für die Funklizenz ist seither kein Führungszeugnis mehr erforderlich. Zudem gibt es keine Straftatbestände mehr sondern lediglich Ordnungswidrigkeitstatbestände im AFuG.